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Schaue in das Herz deines Kindes

...und erkenne, was es wirklich gerade braucht. Manche Verhaltensweisen deines Kindes mögen Dich begeistern, andere eindeutig fassungslos machen.
Das kennt jedes Elternteil, nicht wahr? Und diese Frage "Warum macht er/sie das bloß?" ist in jedem von uns...Und wusstest Du auch, dass der Weg zur Antwort über den Blick in das Herz deines Kindes geht? Was meine ich genau?

Oftmals, wenn wir in dieser Situation mit unseren Kindern stecken, sehen wir auf das Verhalten unseres Kindes, und wirklich nur auf das. Dein Kind reagiert z.B. wütend, schreit laut und schmeisst mit Sachen um sich- auf dieses Verhalten reagieren wir oftmals als Eltern. Das Kind wird ins Zimmer geschickt, auf den "Auszeit-Stuhl" oder ähnliches...
Für mich ist es wichtig, in genau diesen Situationen noch ein Blick weiter zum Kind zu schauen- "ins Herz deines Kindes" sozusagen.
Was steckt hinter diesem Verhalten meines Kindes, welche positive Absicht steckt dahinter?
Was genau braucht es eigentlich gerade wirklich? Aufmerksamkeit? Sicherheit? Nähe? Geborgenheit?

....und mit diesem Blick durch das Verhalten des Kindes direkt in sein Herz, weisst du dann auch, was zu tun ist, was dein Kind gerade braucht und Du kannst es ihm schenken. Sobald du das eigentliche Bedürfnis deines Kindes, die positive Absicht, entdeckt hast, erkennst du die Antwort auf deine Frage:Warum macht er/ sie das? und kannst lösungsorientiert handeln und deinem Kind Liebe, Geborgenheit und Sicherheit schenken. Und wenn du diesen Weg für Dich erkannt hast, wirst du merken, wie sich Konflikte lösen und dein Kind und eure Beziehung positiv wächst.

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"Ich habe es Dir doch schon 1000x gesagt...."

Ein Satz, der viele Kinder im Laufe Ihrer Kindheit begleitet...
Gerade gestern habe ich eine Mama diese Worte zu ihrem Sohn sagen hören... "Wie oft soll ich es Dir denn noch sagen..." fragte sie abschliessend mit forschem Ton.
Eine gute Frage, dachte ich: Und wie oft möchtest Du es noch sagen, bis Du merkst, dass es vielleicht sinnvoll ist, einen anderen Weg auszuprobieren?
Deine Botschaft erreicht dein Kind nicht, Sehr unwahrscheinlich, wenn es 1000mal nicht ankommt, das es dann beim 1001Mal klappt, nicht wahr?
Und dabei liegt die Lösung zum Erfolg ganz nah... wenn der eine Weg nicht funktioniert, probiere etwas anders. Es führen immer mehrere Möglichkeiten und Wege zum Ziel und wenn du merkst, das dieser eine nicht zum gewünschten Ergebnis führt- ja ist es dann nicht sinnvoll, einen anderen auszuprobieren?
Vielleicht hast du schon Ideen? Probiere es aus, kreativ und motiviert und schau, wie dein Kind
reagiert... Vielleicht ist es, die lustige Grimasse, eine veränderte leise Stimme, die die Aufmerksamkeit deines Kindes weckt. Oder die Berührung, der direkte Blickkontakt? Probiere es aus, entdecke neue, erfolgreiche Wege zum Ziel.
Ich wünsche allen Eltern viele neue, positive Erfahrungen und freue mich über Rückmeldungen.
Michaela Karper

"Vielleicht Dienstag? Oh, da ist Handball. Montags und Donnerstags ist immer schwimmen und Klavier. Freitags Nachhilfe und Reiten...Mittwoch möchte er zum Judo und hat ja bis 15.30h Schule, Theater-AG."

...und eigentlich haben wir uns einfach nur einen Tag verabreden wollen- mein kleiner Freund und ich, zusammen Spass haben und miteinander herumalbern. Puh, dass es so schwierig ist- ich staune.

Immer öfter erlebe ich genau diese Terminflut der Kinder auch in meiner Praxis. Viele Kinder haben einen volleren Terminkalender als so manch Manager... Ja, höre ich einige Eltern sagen, es sind aber Unternehmungen, die die Kinder möchten, die sie fördern und in denen sie Spaß mit anderen Kinder haben. Das hatten wir doch früher auch- und wenn sie es doch möchten..."

Ich unterstütze es grundsätzlich , dass  Kinder nach ihrem Interesse Vereine Musikschulen oder auch Kurse besuchen- allerdings in Maßen! Das habe ich selbst früher ebenso genossen, mein Chor und Tischtennis liebte ich sehr. Und die anderen Tage? Das größte war es für mich, meine echte FREI- ZEIT zu haben, Zeit mich spontan mit Freundinnen zu verabreden, einfach mal schauen, wozu ich gerade Lust habe und ja auch einfach mal Langeweile zu haben... Genau in diesen Momenten passierte oft etwas ganz Besonderes- ich bekam die besten Ideen! Meine Kreativität überschlug sich fast mit neuen Spielideen und ich sprühte vor Motivation und beschäftigte mich begeistert  stundenlang. Und das sind genau die Momente, in denen ich entspannt viel "gelernt" habe über Ausprobieren und Experimentieren. Ich habe konzentriert und ausdauernd eigenverantwortlich mein Ziel verfolgt, geplant und war selbst stolz auf mich und mein Ergebnis.

Was können wir unseren Kindern besseres anbieten? Sind das nicht genau die Entwicklungen , die wir uns für unsere Kinder wünschen? Ich denke, eine Balance zwischen geleiteter und freier Aktivität- das ist es, was Kinder zum Wachsen und für einen Weg in eine glückliche, erfüllte selbstbewusst gestaltete Zukunft brauchen. Und das tollste- wir können es Ihnen schenken- jeder.

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Ferien - verplante Zeit
Sommerferien, da sind sie- 6 Wochen freie Zeit. Ist es so? Ich beobachte anderes- die Ferien sind verplant, Woche für Woche,Tag für Tag und Stunde für Stunde.Die Erwartungshaltung bei Eltern und Kindern sind mittlerweile sehr hoch. Reisen, Freizeitparks, Zeltlager, Reiterferien, Segelkurse und und und....
Jedes für sich super tolle Aktionen, die Spaß und Freude bereiten. 👍
Doch was ist, wenn eine Aneinanderkettung dieser Angebote, Aktionen über 6 Wochen täglich stattfinden? Kein Ferientag ohne Highlight.
Wie kommt es, das die gesamten Ferientage -gedacht als freie Zeit -so verplant sind?
Sind wir uns dieser Entwicklung und ihren Auswirkungen für unsere Kinder bewusst?
Alle diese tollen Eindrücke, die besonderen Erlebnisse müssen Kinder( wie und auch Erwachsene) verarbeiten. Das braucht Ruhe, reizarmen Raum und Zeit- einfach mal innehalten... malen, Buddeln und träumen.... und wieder Freiräume für Neues schaffen. Und auch das Spüren von .... oh, was mache ich jetzt mal- nichts vorhaben.... ist wichtig. So spüren die Kinder wieder ihre eigenen Bedürfnisse, planen kreativ die Umsetzung und erfinden oft genau so neue Spielmöglichkeiten.
Ferien - sollte auch sein die Zeit der Erholung, Kraft tanken fürs neue Schuljahr mit all seinen Herausforderungen und eigenen Bedürfnissen nachgehen....Mal ehrlich- auch wir gestalten unseren Urlaub doch auch mit der Ausgewogenheit des Innehalten, Ausruhens und ein bissle Aktion. Die Balance macht es Sinn-voll. In der Umsetzung sind wir als Erwachsene gefragt- Kinder entwickeln erst langsam ein Gespür für diese Balance.... begleiten wir doch unsere Kinder bewusst und mit ausgewählten, unterschiedlichen Aktionen und Zeiten für Freiräume durch die letzten drei Wochen... Achja und frage ich die Kinder nach ihrem Ferienhighlight ist es zumeist der Strandtag, die Wasserschlacht im Garten oder das Grillen mit Mama und Papa. Erst auf Anregung der Eltern:"ja, erzähl doch mal- wo waren wir denn noch?" Dann kommt nach kurzer Überlegung:" Achja im Freizeitpark."
Vielleicht ist weniger mit viel Liebe und Gemeinsamkeit mehr .... 😊

Wo Kinder Kinder sein können, entsteht ein besonderer Zauber...

Ich habe ihn heute mehrmals gespürt und beobachtet....zu schön, zu erleben wie der große Bruder der kleinen Schwester matschen zeigt, wie ein Mädchen vertieft immer wieder den Sand durch ihre Finger rieseln lässt, kleine Steine für die Sandburg gesammelt werden und mit Riesenspass kleine Wasserbomben geworfen werden.... das ist Kindsein- unbeschwert, zeitlos, Erfahrungen sammeln und ausprobieren...immer wieder bis es dann klappt.
Ich habe mich an meine Kindheit, meine unbeschwerten Strandtage ( in den Ferien fast täglich😊)erinnert- und da fiel mir dann doch ein Unterschied auf. Etwas Wesentliches fehlt heute.
Die Kinder spielen, allerdings alleine oder mit Geschwistern oder Eltern.
Ich erinnere mich...ich war kurz mit meinem Bruder am Spielen, dann kamen immer mehr Kinder dazu.... oder wir buddelten unseren "Kanal" zu dem der anderen Kinder. Was ich meine- wir waren schnell ein paar Kinder, die gemeinsam agierten, lachten und es kamen immer wieder mehr dazu.
Heute spielten nebeneinander ca.12 Kinder, die sich kurz beobachteten und dann letztendlich jeder für sich im Sand mit Schaufeln, Eimer, Autos spielte.
Sie haben sich gegenseitig aus dem Augenwinkel beobachtet😉haben nachgebaut👍und doch keiner hat direkt Kontakt mit dem anderen aufgenommen- erschreckend zu beobachten.
Ein Junge versuchte es, sprach 2 gleichaltrige an und wurde genau in diesem Moment gerufen von seiner Mutter. Zufall? Er spielte danach direkt bei seiner Mutter.
Die Kinder kamen mir vor wie auf ihrer eigenen, kleinen imaginären Insel mitten im Beach, umgebenen von vielen kleinen anderen Inseln. Die Familie hat Zugang zu dieser Insel- andere nicht. Soziale Kompetenzen, der angeborene Wunsch nach Gemeinschaft- alles ist dieser Verinselung gewichen. Wollen wir das wirklich? Sind wir uns dieser Entwicklung bewusst? Und ist es ein angemessener Ersatz, unsere Kinder in Vereine, Kurse oder Gruppen anzumelden? ich denke nicht! Es genau dieses freie, unbeschwerte, kreative Spiel miteinander, was Kinder zum Wachsen und stärken sozialer Kompetenzen brauchen. Und das ohne, dass hinter jedem Gebüsch ein Erwachsener mit belehrenden, ermahnenden und besorgten Worten sitzt.
Vielleicht sollten wir wieder beginnen, uns zurückzunehmen... beobachten ohne gleich einzugreifen, vertrauensvoll unsere Kinder begleiten immer mt der Botschaft: "Du bist okay wie du bist! Ich bin stolz auf dich.Ich bin da, wenn du mich brauchst und vertraue dir."
Kinder brauchen Wurzeln und Flügel zum Wachsen!!!!
Michaela Karper☀️

Erschreckend berührend - erinnert ihr euch an euer schönstes Spielerlebnis?

Mit viel Spaß, Spannung und vielleicht auch Freunden in der Natur? Bewegende Momente, an die wir gerne denken...kraftspendend, Kinder- leicht- wachsen mit Quellen aus der Natur...so gelingt Entwicklung positiv, nicht wahr?
Sollten wir es dann nicht bewusst unseren Kinder wieder ermöglichen?
Schenke deinem Kind viele Erlebnisse und Möglichkeiten sich aktiv zu erleben, Widerstände zu überwinden, einander und sich zu finden- geht zusammen in die Natur... Schenkt euren Kindern, diese einmaligen, zukunftsstärkende Erfahrungen 👍💪💜
In diesem Sinne allen ein spannendes, schönes Natur- WE

Gerne teilen ... So können wir zusammen etwas bewegen...mehr auf meinem FB- Blog
Kinder-leicht-wachsen

http://dai.ly/x2yr9fq

 

"Mama, ich habs geschafft, guck mal"-
das Mädchen steht balancierend auf dem Baumstamm... und strahlt ihre Mutter an...Die Mutter freut sich sichtlich, ruft Beifall klatschend: "Wow, toll- nun klappt es. Kannst du auch weiter darüberlaufen? versuchs mal..."
Und ....läuft das Mädchen weiter? Ihr ahnt sicher, was passiert....

Sie steigt ab,mit gesenkten Blick, das Strahlen ist verflogen und ich höre: "Nö, keine Lust."
Was ist passiert?
Die Mutter - sie reagiert mit wohlwollenden, lobenden Worten, applaudiert, motiviert ihr Kind... Eigentlich super, oder?
Liegt es dann am Kind? Ist es zu ängstlich? Hat es wirklich keine Lust?
Was ist passiert? Was hätte ich denn anderes machen oder sagen können? Ich versteh das Kind nicht...Fragen , die sich so manch Elternteil öfter mal stellt, nicht wahr?
Zur Vorgeschichte:
Das Mädchen hat zuvor eifrig, unermüdlich mit großer Begeisterung und Willenskraft immer wieder versucht, den unebenen, hohen Baumstamm zu erklimmen und darauf freihändig zu stehen. Selbst das mehrmalige Herrunterrutschen, das immer wieder aus der Balance geraten und die vielen Neuversuche hielten sie nicht von ihrem Vorhaben ab- sie hat ihr Ziel verfolgt und sich nicht entmutigen lassen.

Sie wollte freihändig auf diesen Baumstamm stehen!!!

Dann endlich- sie hat es geschafft - strahlend vor Glück, erfüllt vom eigenen Erleben und Tun, ihre Ausdauer und ihrer Willenskraft- ruft sie ihre Mutter...sieh , ich kann es, ich habe durchgehalten, ich habe es geschafft, habe für mein Ziel gekämpft....das sind ihre Gedanken und Gefühle...und genau das, ist ihr so wichtig ihrer Mutter mitzuteilen. " Mama, guck mal...."
Was ist nun in der Kommunikation passiert?
Die Mutter reagiert sicherlich positiv auf die Leistung der Tochter, drückte ihren eigenen Stolz, ihre Begeisterung aus.
Die Mutter hat aus ihrem Empfinden, ihrer "Welt" heraus reagiert- wohlwollend, stärkend, .
...und doch fern von der "Welt", den da erlebten Gefühlen der Tochter, ihrem Empfinden bei der "Baumerklimmung". Das Kind ist begeistert vom Erlebten, die Mutter von der Leistung selbst. Zwei unterschiedliche Wahrnehmungen/ Interpretationen zu einer Situation- die sicher wohlwollend gemeinten Worte erreichen der Mutter erreichen das Kind nicht.Es fühlt sich unverstanden.
Was hätte die Mutter sagen könen, um eine "Brücke" zur Tochter zu bauen- sie da abzuholen, wo sie gerade gefühlsmäßig steht? Vielleicht: "Ich habe gesehen, du bist mehrmals darauf geklettert, bist immer ein Stück weiter gekommen. Und nun hast du es geschafft! Der Baum ist so uneben, super schwer auszubalancieren, du hast soviel ausprobiert und nun kannst du es. Ich freu mich mit Dir!" das sind mögliche Worte, die das Erleben der Tochter authentisch spiegeln. Sie fühlt sich verstanden, gesehen und ihr eigenes inneres Erleben stimmt mit dem äußeren Erleben überein. Eine wichtige Erfahrung für Kinder: so können sie inerlich Wachsen, ein starkes Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit entwickeln, gelangen zu einer guten Selbstkenntnis- eine wichtige Voraussetzung um z.B. Mitgefühl entwickeln zu können.
Ich möchte damit nicht sagen, spiegelt die Kinder permanent wider.
Ich denke, es ist wichtig, ein Gefühl dafür zu entwickeln,wann ein Kind diese Rückmeldung möchte oder braucht - und ja- zu wissen- wenn ein lautes "Guck mal, Mama..." erklingt... ich auch die Brücke ZU meinem Kind bauen kann...mit dem Blick in seine kleine ureigene Welt und den dann "kinder-leichten" stärkenden Worten....

Alles Liebe und schöne "Kinder-leichte" Zeit euch allen.
Bei Gefallen gerne teilen...
Eure Michaela
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Kinder-leicht-wachsen Michaela Karper

"Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat."
Lange war ich mir meinem eigenen Glück nicht mehr bewusst, habe meine vielen täglichen Glücksmomenten einfach nicht mehr gesehen...mein Blick war fokussiert auf meine Bedenken, meine Stolpersteine und das,was ich vermisse ...Kennt Ihr das auch? Bringt es euch weiter? Macht es euch glücklich?
Seitdem ich jeden Abend mich bewusst auf meine Glücksmomente des Tages schaue... Wow ich bin reich- reich an Freude, Liebe und Erfüllung. So schlafe ich ein und so wache ich auf....meine Gedanken sind auch Glücklich sein gerichtet.
Und Kinder in meinem Coaching führen ihr Glücksbuch- sie malen und schreiben ihre Erfolgs- und Glücksmomente zu bestimmten Fragen auf.... Und wachsen...glücklich...täglich mehr.
"Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat." In diesem Sinne einen glücklichen Tag euch allen.
Eure Michaela
Teilt es gerne,wenn es euch gefällt... glückliche Kinder und Erwachsene überall.

Kinder-leicht wachsen     Michaela Karpers Foto.

"Das war so lustig, so toll, Michi. Weißt du noch? Du bist angezogen in den Pool gesprungen..., wir haben zusammen eine Schlammschlacht im Kindergarten gemacht... Das hat Spaß gemacht. Das war schöööön." Worte von Leon, einem ehemaligen Kindergartenkind...Wir haben uns zufällig am WE nach Jahren getroffen...
Das ist ihm in Erinnerung geblieben- das unbeschwerte "ver-rückt" sein, mein Spielen, agieren mit, ja MIT ihm und den anderen Kindern...
Einfach mal tanzen, laut lachen und albern....losgelöst von all unseren eigenen Zwängen, den oft so hemmenden Glaubenssätzen, wie "Das macht man nicht." oder "das ist Unsinn.Mach lieber, was vernünftiges wie Lernen." oder "Das bringt Dich nie weiter im Leben.".
Ist das so???? Und wenn genau diese Momente des Glücks, des unbeschwerten Geniessens des Miteinanders, uns so stärken, eine Grundlage für das Wachsen unserer Kinder ist und unsere Beziehung festigt...?!
Kinder sind Kinder, sie wollen (und sollen ) spielen, ihre Kindheit geniessen und dabei wachsen... Wir wollen als Eltern, Omas,Opas, Pädagogen und Erwachsene allgemein für die Kinder das Beste. Das geht mir auch so. Und dieser ständige Versuch ihnen das Beste zu bieten, zu ermöglichen, kann uns manchmal auch im Bildungs- und Leistungsgefüge blind machen, nicht wahr? Und wir vergessen auch für uns die zentralen Dinge, die unserem Leben Sinn geben...das, was uns glücklich macht!
...und wir übertragen das, als Vorbild unbewusst auf unsere Kinder.
Was stärkt unsere Kinder für Ihren Weg, zum Erreichen ihrer Ziele, was Macht sie selbstsicher und selbstbewusst? Eine liebevolle, wertschätzende, vertrauensvolle und würdigende Beziehung, das Gefühl geborgen zu sein...Das Gefühl, ich bin okay so wie ich bin und auch ver- rückt sein zu dürfen..Das gemeinsame Lachen, das Gefühl des unbeschwerten Miteinanders, das Zusammen agieren- das macht auch Beziehung aus, nicht wahr?
Es ist so herrlich wieder ver- rückt zu sein, unbeschwert losgelöst von Bildungszielen und Benimmregeln mit den Kindern zu spielen, albern- einfach Kinder-leicht zu LEBEN...
Kennt Ihr diese Momente auch? Eine schöne Zeit,gell? Das tolle Gefühl dazu lässt uns strahlen,oder?
Ich bin gespannt, was ihr erlebt habt....Ich freue mich, auf eure "Strahl-Momente".
Eure Michaela

Eine wahre Geschichte:
Im Supermarkt.Eine Mutter fährt mit ihrem ca.1,5 jährigen, im Einkaufswagen sitzendem Kind an der Eistruhe vorbei. "Mama- Eis?" Eine normale Frage, nicht wahr? Was gibt es da für Antwortmöglichkeiten? Ja oder Nein.
Oder?
Die Geschichte nimmt seinen Lauf....Die Mutter willigt ein, schaut in die Truhe und fragt:"Schau mal, es gibt hier viel leckeres Eis. Welches möchtest Du denn?" "Eis!" die klare kurze Antwort."Ja,du musst mir schon sagen,welches.Schokolade, Erdbeer, mit Stiel oder im Becher. Oder schau, das bunte hier?" " Eis, Mama?!" das Kind schaut seine Mutter an, die öffnet die Truhe und fordert es erneut auf, zu schauen und zu wählen. Dazu muss man sagen, aus dem Einkaufswagen heraus, kann das Kind selbst, wenn es wollte, die Sorten auf Grund der Tiefe der Truhe gar nicht erfassen. "Eis" ,die Stimme wird weinerlich."Jaaaa! Du kriegst eins, wenn du mir sagst welches." Die Stimme der Mutter wird lauter und energischer, der Blick noch immer in der Truhe. Das Kind beobachtet seine Mutter, schaut auf die Truhe und beginnt zu weinen: "Eis !"
Die Lage spitzt sich zu, die Mutter schliesst die Truhe mit den Worten: "Du musst sagen, was du willst.Jetzt gibt es kein Eis." Sie schiebt langsam Richtung Kasse, das Kind weint nun laut - die Mutter redet weiter auf ihren Sohn ein.Je mehr Leute schauen, desto mehr redet und begründet sie ihr Verhalten. Das Kind hört nichts, weint nun laut,ruft immer wieder "Eis, Mama:" Verunsichert durch die Blicke und die Reaktionen schiebt die Mutter wieder zur Truhe,zeigt nun sichtlich genervt ihren Kind diverse Eistypen, das nach jedem greift...
Letzentlich saß er erschöpft und glücklich ein riesiges Magnum- Eis (!) leckend im Wagen, vor sich eine ebenfalls erschöpfte, auch verunsicherte Mama- die alles "richtig" machen wollte... Ihr Kind frei entscheiden lassen... nicht bestimmen...nicht einengen....reden mit dem Kind ist doch wichtig....mein Sohn soll doch selbstbewusst werden....eigene Entscheidungen treffen können....Verantwortung - an die Kinder übergeben?- wo, wieviel,wann? Oder gebe ich den Kindern dann auch zuviel "Macht"?
Für mich hat Verantwortung nichts mit Macht zu tun.
Ich bin der Überzeugung, es ist gut und sinnvoll Kindern Eigenverantwortung zu geben, es mit ihren Wünschen und Vorstellungen ernst zu nehmen und ihnen mehr Raum zu geben. Doch das unbedingt in einem für das Kind entwicklungsmäßig angepassten Rahmen!!!! Um auf die Situation zurückzukommen- dass, was das Kind eigentlich möchte, ist: ein Eis. Das hat es verantwortlich für sich kundgetan und ist seinem Bedürfnis verantwortlich gefolgt. Aufgabe der Mutter wäre es nun,die Verantwortung weiter zu übernehmen, d.h. zu entscheiden : Gibt es ein Eis und welches? Das Kind,in diesem Alter dankbar für ein Eis- wäre entlastet, wenn die Mama ihm diese ihn überfordernden Entscheidungen abnimmt.Kinder unter 3 Jahren können bedingt Verantwortung übernehmen ( hier zwischen 2 Eis meintewegen wählen). Alle Kinder brauchen Eltern, die verantwortlich handeln und sind extrem verunsichert und überfordert, wenn ihre Eltern KEINE klaren Entscheidungen treffen- bieten diese doch, wohlwollend getroffen, wertvolle Grenzerfahrungen und damit Sicherheit und Orientierung. Kinder fühlen sich sicher, wenn Eltern für sie und ihre Beziehung Verantwortung übernehmen.Im WERTSCHÄTZENDEN, EHRLICHEN Dialog mit ihnen Entscheidungen treffen.
Je älter die Kinder werden, desto mehr Eigenverantwortung können und sollen sie übernehmen. Wichtig ist der Dialog mit den Kindern, d.h.ich lasse sie wissen, was ich denke und sie können mir nun mitteilen, was sie denken.Nehmt dabei die Kinder ernst, geht auf sie ein, hört, was sie euch wirklich sagen und schaut, was ist ihr Bedürfnis- und findet letzentlich eine gemeinsame Lösung. Die Verantwortung für diesen Prozess liegt bei uns Erwachsenen. Das Kind oben wollte EIN Eis- und nicht DAS eine beste tollste...und was denkt ihr? Wie anders hätte diese Situation verlaufen können, wenn, ja ,wenn der Blick zum Kind, zu seinem Bedürfnis gegengen wäre..Die Mutter das wahre Bedürfnis erkannt hätte und Verantwortung übernommen hätte für diese Bedürfnis....Erstaunlich nicht wahr? Es kann soviel einfacher sein...
Und entspannter für alle beim Einkaufen, auch für mich
Eure Michaela